Augenarztpraxis 
Dr. Kajasi

Ihr Spezialist in Fragen ambulante Augenoperationen, Netzhaut, 

Glaukom und Schönheit

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  • Empfang
  • Praxiszimmer 2
  • Wartezimmer
  • Dr. Seiied Ali Kajasi Augenuntersuchung
Flur
Der Erhalt der Schönheit ist eines der wichtigsten Themen für viele Menschen. Ziel ist es dabei Falten zu beseitigen bzw. sie in ihrer Entstehung zu hindern.
In der Augenheilkunde werden mehrere Verfahren angewandt.
  • die operative Lidplastik (Blepharochalasis-OP)
  • Botox
  • Hyaluronsäureunterspritzung


Alle diese Verfahren werden von mir angewandt. Weitere Möglichkeiten zur Hautstraffung im Gesicht sind das chemische Peeling und die Hauttstraffung mittels CO2-Laser. 


Kosten

Bis auf wenige Ausnahmen werden die genannten Verfahren von den Krankenkassen - auch den privaten - nicht bezahlt! 


Ihre Krankenkasse zahlt Ihnen auch nicht einen Besuch bei der Kosmetikerin. Es sind Wahleingriffe, die auch unterlassen werden können.


Daher hat der Patient keinen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und daher darf auch keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden! Der Patient muss sich, sofern er nach einer Behandlung zu Hause bleiben will, einige Tage Urlaub nehmen! Nur im Falle von Komplikationen greift die Krankenversicherung wieder ein! Die Kosten richten sich in der Regel nach dem Aufwand und der Anzahl der behandelten Areale.

Empfang 2

Plastische Lidkorrektur

Häufig ist die Haut der Oberlider, manchmal auch der Unterlider, erschlafft, was zu einer doppelten Lidfalte führen kann. Die Haut hängt dabei teilweise so stark über die Lidseiten herab, dass ein Scheuklappeneffekt entsteht. Zusätzlich findet man oft kleine Fettkissen in den inneren Lidecken, die durch ein nach-vorne-Drücken der Fettkörper der Augenhöhle hervorgerufen werden. 


Man muss sich die Lidstraffung wie das Herausnehmen einer Falte einer Hose vorstellen. Man macht oberhalb und unterhalb der Falte einen Schnitt, entnimmt den überflüssigen Stoff und vernäht es wieder.


Bei der Lid-Straffung ist es ähnlich. Der Schnitt wird in unsere natürliche Lidfalte gelegt. Dies hat den Vorteil, dass man nach der OP den Schnitt kaum noch sieht, bei extrem großen Hautlappen, die weit nach außen reichen, kann man ihn gegebenfalls noch sehen. Um ein gutes und langanhaltendes Ergebnis zu erzielen muss man zusätzlich zu der Haut auch etwas vom Ringmuskel des Auges und etwas von dem Fett, das unter den Lidern liegt und das fast immer nach vorne drückt, mit entfernen.

Ich führe die Operation mit einem Elektromesser durch. Dies hat den Vorteil, dass es bei der Operation kaum blutet. Hinzu kommt, dass dem Betäubungsmittel ein wenig Adrenalin hinzugefügt wird, was ebenfalls eine Gefäßverengung bewirkt.
Alle meine Patientinnen haben die Praxis ohne Verband verlassen. Manchmal kommt es 6 Stunden nach der OP, wenn die Wirkung des Adrenalins nachlässt, zu einem leichten Nachbluten, das jedoch nach wenigen Minuten nachlässt. Ein bisschen Druck mit einem Taschentuch reicht in der Regel aus um die Blutung zu stillen (ich bin bisher noch nie deshalb angerufen worden).

Die ersten Tage nach der OP ist das Lid stark angeschwollen und die meisten Menschen haben einen leichten Bluterguß. Dies ist unvermeidbar, da die Lymphgefäße mit durchtrennt werden. Gutes Kühlen hilft in der Regel um dies zu vermindern. Nach 4-5 Tagen sind die Schwellung und der Bluterguss weitestgehend verschwunden.

Risiken
Die Lid-OP ist, auch wenn sie sich in unmittelbarer Nähe zum Auge abspielt, insgesamt doch recht ungefährlich.
Die üblichen Risiken bei einer OP sind eine Infektion, ein Schwellung und eine Blutung. Wie schon vorher gesagt, ist dies jedoch meistens in Griff zu bekommen.
Manche Menschen reagieren auf Operationen mit einer überschießenden Narbenbildung. Diese dicken Narben kann man durch Kortisongabe oder Kortisonspritzen in die Narbe behandeln und sie bilden sich meist zurück.
Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist jedoch die Überkorrektur, wenn so viel Haut entfernt wurde, dass das Auge nicht mehr zu geht. Dies hat ein Austrocknen der Hornhaut zur Folge und aus diesem Grund muss man, falls dies Anhält, das Lid ein zweites Mal operieren, damit es sich wieder verschließt. Mit der Zweit-OP sollte man aber mindestens 2 Monate warten, da sich das Problem meist von alleine löst, wenn die -schwellung zurück geht. Man sollte auf keinen Fall in der Frühphase nach der OP eine Korrektur vornehmen.
Ich bin Augenarzt und für mich geht die Gesundheit vor. Daher nehme ich lieber einen Millimeter zu wenig weg als zu viel. - Nachoperieren kann man immer, aber ein sich nicht schließendes Auge zu korrigieren ist erheblich schwieriger. - Meine letzte Korrektur-OP ist viele Jahre her.

Verhaltensregeln
In den ersten Tagen heißt es „kühlen, kühlen, kühlen“. Körperliche Anstrengung ist ebenfalls zu vermeiden. Auf Urlaub in der Sonne sollte ebenfalls verzichtet werden, da sich oft eine Verfärbung der Narbe zeigt - entweder nimmt sie zu wenig Sonne an und ist als blasse Linie zu sehen, oder sie ist zu dunkel.

Arbeitsunfähigkeit
Ein letztes Wort: Bis auf wenige Ausnahmen ist eine Lidstraffung eine Schönheitsoperation und wird von den Krankenkassen - auch den privaten - nicht bezahlt! Es ist ein Wahleingriff, der auch unterlassen werden kann.


Daher hat der Patient keinen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und daher darf auch keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden! - Der Patient muss sich, sofern er zu Hause bleiben will, einige Tage Urlaub nehmen!


Nur im Falle von Komplikationen greift wieder die Krankenversicherung!

Augenuntersuchung Stuhl

Botox

Botulinumtoxin, im Volksmund nach dem ersten zugelassenen Präparat der Firma Allergan, auch allgemein „Botox“ genannt, ist ein in der Medizin eingesetztes Zellgift, das das Zusammenziehen eines Muskels blockiert. Seit 1992 wird es auch in der Dermatologie zur Glättung von Hautfalten benutzt. Mittlerweile sind in Deutschland 6 verschiedene Präparate in der Medizin zugelassen.
Botulinumtoxin muss kühl gelagert werden, da es sonst zerfällt und seine Wirkung verliert.
Ich persönlich setze das Medikament „Bocouture“ der Firma Merz ein, weil es den Vorteil besitzt, in Pulverform zu kommen und erst unmittelbar vor dem Einsatz am Patienten angesetzt wird. Dadurch wird verhindert, dass das Medikament durch Lücken in der Kühlkette seine Wirkung verliert.

Anwendungsbereich
Neben der Behandlung von Falten wird Botox auch zur Behandlung des Blepharospasmus (ein krampfartiges Zusammenkneifen der Lider), bei Zuckungen im Gesichtsbereich, bei Migraine und zur Therapie der Übermäßigen Schweißproduktion eingesetzt.
In Bezug auf die Faltenbehandling muss immer wieder betont werden, dass Botulinumtoxin nur bei mimisch bedingten Falten, wie z.B. beim Runzeln der Stirn oder dem Zusammenziehen der Augenbrauen eingesetzt werden kann.
Eine Falte, die auch vorhanden ist, wenn das Gesicht oder der Muskel entspannt ist, kann nicht durch den Einsatz von Botulinumtoxin beseitigt werden!

Wirkungsdauer
Die Wirkung von einer Spritze entfaltet sich ungefähr nach 3 bis 10 Tagen, die maximale Wirkung sollte nach 2 Wochen erreicht worden sein und ca. 4 Monate anhalten. Danach lässt die Wirkung langsam nach.

Risiken
Eine andere wichtige Sache betrifft die Frage des Gegengifts: Zwar gibt es ein Gegengift, dieses bindet jedoch nur freies Botulinumtoxin in der Blutbahn. Wenn man nach einer Spritze feststellt, dass übertherapiert wurde und ein Muskel herunterhängt, ist es bereits für das Gegengift zu spät, da der Stoff bereits am Muskel angedockt hat und nicht mehr in freier Form vorliegt. In dem Fall bleibt einem nichts anderes übrig, als 4 Monate zu warten und die Sache auszusitzen. Dies trifft im Gesicht nur bei der mimischen Muskulatur im Mundbereich auf. Bei den Muskeln die auf Knochen liegen, wie z.B. bei der Zornesfalte oder der Stirn, kann dies nicht passieren. Da dieser Zustand extrem unbefriedigend ist, spritze ich im Mundbereich lieber etwas zu wenig und ggf. in einer zweiten Sitzung etwas nach, als dass ich es versuche „perfekt“ zu machen und der Patient nachher ein perfektes, schiefes Gesicht hat.

Praxiszimmer 2

Hyaluronsäureinjektionen

Eine Thrombose ist ein Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel.
Bei der retinalen Venenthrombose kommt es zu einem Verschluss der Vene mit der Folge, dass das Blut nicht mehr abfließen kann. Man unterscheidet den Verschluss der Zentralvene von dem Verschluss eines Seitenasts. 


Man muss sich das ganze System wie einen Garten vorstellen, der durch ein Bewässerungssystem be- und entwässert wird. Durch die Arterien fließt weiter Wasser in das System hinein das sich aber staut, da es nicht mehr abfließen kann. Die Folge: Der Garten steht irgendwann unter Wasser und die Pflanzen gehen ein.


Eine ähnliche Situation liegt am Auge vor. Durch die Thrombose auf der venösen Seite strömt weiter Blut in die Netzhaut, das nicht abfließen kann. Die Folge: Die Netzhaut schwillt an und die Sehkraft nimmt deutlich ab. Ein weiterer Grund für die Sehverschlechterung ist der Umstand, dass sich das Blut auf der Netzhaut sammelt und dadurch verhindert, dass das Licht bis zu den Sehzellen, den Photorezeptoren, durchdringen kann.


Letztlich kann es zu einem kritischen Sauerstoffmangel im Auge kommen, mit dem Resultat dass sich wie beim Diabetes mellitus neue Netzhautgefäße bilden, die wiederum platzen und in den Glaskörper einbluten können. Da sich diese Gefäße auch auf der Iris bilden können (Rubeosis iridis) und diese wiederum den Kammerwinkel verlegen können, kommt es in diesem Stadium zusätzlich zu einem Winkelblockglaukom, wobei der Augendruck bis auf über 40 mm Hg ansteigen kann, wodurch das Auge letztlich komplett erblindet. - Da dieses Endstadium sehr schmerzhaft ist, ist es das Ziel einer jeden Therapie, selbst wenn die Sehkraft nicht mehr wiederhergestellt werden kann, diese Spätkomplikation zu verhindern.

Therapie
Bei Astvenenthrombosen die außerhalb des optischen Zentrums liegen, die nur ein kleines Netzhautareal betreffen, und wo die Sehkraft noch gut ist, reicht es manchmal einfach abzuwarten und das Auge engmaschig kontrollieren. 


Sollte das betroffene Gebiet zu groß sein, muss das betroffene Einstromgebiet gelasert werden um der Neubildung von Blutgefäßen (Neovascularisationen) vorzubeugen.
Bei Zentralvenenthrombosen muss meist die gesamte Netzhaut gelasert werden. Falls eine zentrale Netzhautverdickung vorliegt, kann versucht werden, das Netzhautödem mittels intravitrealer Injektionen zu behandeln und damit eine Verbesserung der Sehkraft zu erreichen..

Wissenschaftliche Stellungnahme
Stellungnahme von DOG, RG und BVA zur Therapie des Makulaödems beim retinalen Venenverschluss: Therapeutische Strategien [Behandlung-Retinaler-Venenverschluss.pdf] (Juli 2012)